Taufers im Münstertal erleben
Bezauberndes Kleinod in Südtirol
Ein kleines Dorf in einem idyllischen Tal im Westen Südtirols. Was Taufers im Münstertal auf 1250 Metern Meereshöhe so einzigartig macht, ist die beschauliche Lage in zauberhafter Natur. Umgeben von majestätischen Bergen hat der Ort im Sommer wie im Winter seine je eigene Kulisse. Reines Weiß oder saftiges Grün tun jedem Besucher gut und wecken Lust, draußen aktiv zu sein.
Genießt unser Urlaubszuhause nahe der Schweizer Grenze als idealen Ausgangspunkt für Abenteuer in allen Himmelsrichtungen. Etwa ein Drittel des 25 Kilometer langen Münstertales liegt in Südtirol, der größere Teil - Val Müstair genannt - liegt in der Schweiz. Entdeckt die Umgebung diesseits und jenseits der Grenze mit unseren schönsten Outdoortipps:
Juwelen der Schweiz
UNESCO-Weltkulturerbe und kulturelles Highlight des Val Müstair. Die mittelalterliche Klosterkirche aus dem Jahre 775 mit dem um 800 entstandenen, weltweit größten Freskenzyklus des frühen Mittelalters ist ein Juwel der bildenden Kunst der Karolingerzeit. Das Kloster diente dem Kaiser als Stützpunkt und für die Kontrolle der sich kreuzenden Verkehrswege. Die Reisenden nutzten es als Hospiz, dem Bischof diente es als Verwaltungszentrum und nicht zuletzt war es ein Ort des Gottesdienstes. Die Stiftung wurde anfangs schlicht Monasterium - Kloster genannt, wovon sich heute der romanische Name Müstair ableitet. Ursprünglich ein Männerkloster, ist es seit dem 12. Jahrhundert ein Benediktinerinnenkonvent.
Der 1440 Meter hoch gelegene Ort fasziniert mit seinem barocken Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert.
Das Talmuseum ist eines der schönsten Häuser im Val Müstair. In den sorgfältig restaurierten Räumen erhält man dank der antiken Originalmöbel und -geräte Einblick in die frühere bäuerliche und handwerkliche Lebensweise der „Jauer“ (Münstertaler).
Willkommen im Hauptort des Val Müstair, der rund 350 Einwohner zählt. Glanzstück des Dorfes ist die restaurierte Mühle Mall aus dem 17. Jahrhundert, benannt nach dem letzten, bis kurz nach dem 2. Weltkrieg noch aktiven Müller.
Während des Ersten Weltkrieges standen sich auf dem Stelvio und dem Umbrailpass Soldaten dreier Armeen gegenüber, deren Spuren heute noch vor Ort sichtbar sind. In der Ausstellung gibt es für den Besucher spannende Hintergrundinformationen.
Mit dem Bernina Express von Gletschern zu Palmen, Panoramafahrt mit dem Glacier Express, dem langsamsten Schnellzug der Welt und nostalgische Dampffahrten. Erlebnisse, die garantiert in Erinnerung bleiben.
Ein Abstecher in die bekannten Schweizer Städte ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Kulturregion Vinschgau
Die einst bedeutendste Handelsstraße erlebt heute als Fahrradweg von Mals bis Meran und weiter Richtung Süden neue Aufmerksamkeit. Es geht vorbei an historischen Kirchen, Burgen, Ruinen und antiken Stätten.
Das Wahrzeichen der Ferienregion Reschenpass. Die berührende alte Geschichte rund um den versunkenen Turm ist spannend für Besucher und immer noch bewegend für die heimische Bevölkerung. Der See lädt zum Segeln, Surfen und Kiten ein. Im Hochsommer findet hier der Reschenseelauf mit über 3000 Teilnehmern statt.
Hier sind die Themen “Archaischer Vintschgau”, “Wasser-Wosser” und “Schwabenkinder - Armut im Vinschgau” erlebbar gemacht. Als Ergänzung dazu bietet sich eine archäologische Wanderung zum Freilichtmuseum Ganglegg oberhalb von Schluderns (Gehzeit ca. 45 Minuten) an. In unmittelbarer Umgebung befindet sich der Lehrpfad Quairwaal.
Der Vinschgau hat gleich zwei davon. Extrembergsteiger Reinhold Messner hat sein MMM in Sulden am Ortler unterirdisch angelegt und dem Thema “Berg und Eis” gewidmet. Im Museum in seiner Sommerresidenz stehen die spirituellen Aspekte des “Mythos Ber” im Mittelpunkt.
Die kleinste Stadt der Alpen zählt mit ihren vollständig erhaltenen Stadtmauern, historischen Gebäuden und mittelalterlichem Flair zu den schönsten Orten des Landes. Glurns ist nicht nur Treffpunkt für Künstler und beliebte Filmkulisse, es gibt dort auch die einzige Whisky-Destillerie Italiens. Sie sollte unbedingt auf der Liste eurer Ausflugsziele stehen.
Mit 1340 Metern Meereshöhe ist das Kloster über Burgeis die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas. Seit seiner Gründung im 12. Jahrhundert leben hier Mönche nach den Ordensregeln des Heiligen Benedikt von Nursia. Sehenswert sind die romanischen Krypta-Fresken mit ihren einzigartigen Engelsdarstellungen.
Der Erlebnispfad auf 2000 Metern Meereshöhe am Talende von Sulden bietet die Möglichkeit, Natur auf sinnliche Weise zu entdecken. Eine Wasseranlage mit Wasserfall, Tretbecken, 6 Stationen zum Thema Gleichgewicht und eine 44 Meter lange Hängebrücke, die 22 Meter über dem Wildbach schwebt, begeistern Groß und Klein.
Die höchstgelegene Passstraße Italiens und eine der beeindruckendsten Straßen weltweit. Auf einer Gesamtlänge von 49 Kilometern und bei einer Steigung zwischen 7% und 15% zählt die Straße auf Südtiroler Seite 48 und auf Veltliner Seite 34 Kehren. Ein kurvenreiches Paradies für Motorrad- und Fahrradfahrer.
Das “weiße Gold” aus dem Vinschgau ist ein edles metamorphes Kalkgestein. Das wetterbeständige Gestein fand ursprünglich vorwiegend Verwendung im Kirchenbau und in der Bildhauerei. Heute ist der Vinschger Marmor weltweit begehrt. Beispielsweise stecken 40.000 Quadratmeter Laaser Marmor im größten U-Bahnhof der Welt am Ground Zero in New York.
Ein Kulturwanderprojekt entlang einmaliger historischer Zeugnisse aus der Früh- und Hochromanik zwischen dem Schweizer Engadin, Südtirol und dem Trentino. 20 der sehenswerten Stätten können im Vinschgau besichtigt werden.
Eine der besterhaltensten Burgen Südtirols und eines der mächtigsten Renaissanceschlösser in den Alpen steht oberhalb von Schluderns im Vinschgau. Neben der weltweit größten privaten Rüstungkammer birgt die Burg Kunstschätze wie die Jakobskapelle, das Jakobszimmer und den Arkadengang.